KLJB Diözesanverband Freiburg

10 Presse-300x195 in Workcamp Indien — eine kurze Zusammenfassung.Bangalore, die etwas andere Großstadt (28.12.2009 – 02.01.2010)
Jose, der Inder, zeigt uns eine Stadt voller Gegensätze: Pizza essen in einem von einem Franzosen geführten Restaurant, Cocktail schlürfen über den Dächern der Millionenmetropole, Besuch eines modernen Stadtviertels in dem viele Computerfirmen ihren Sitz haben, glamouröse Shopping-Malls, aber auch Kühe auf den Straßen, scheinbares Verkehrschaos das gleichzeitig jedoch einer gewissen Ordnung und unbekannten Regeln unterliegt, ein Berg mit Affen die scharf auf Bananen sind, Marktstände mit exotischem Obst und Gemüse, immer und überall viele Menschen – das alles und noch viel mehr ist Indien.
Außerdem haben wir einPriesterseminar, mehrere Kirchen, Universitäten und KROSS, eine Organisation die sich in ganz Karnataka wohltätig engagiert, besucht.

8 Presse-300x199 in Workcamp Indien — eine kurze Zusammenfassung.Yadgiri, das Workcamp (02.01.2010 -13.01.2010)
Nach langer Zugfahrt zeigt sich Indien hier auf dem Land von einer ganz anderen Seite: ruhig und entspannt, lediglich die durchfahrenden Züge hupen laut (das allerdings zu jeder Tages- und Nachtzeit). Und der Muezzin der aus dem Nachbardorf zum Gebet ruft, sowie die Tempelgesänge der Hindus lassen einen nicht vergessen in einem fernen, fremden Land zu sein.

Das Essen
zum Frühstück gibts süße Brötchen und Toastbrot, Spiegelei, indischen Tee und Kaffee. Manchmal auch Pasta, Chapati oder Idli. Fast immer Hühnchen. Immer Bananen.
Mittags gibts Reis, genauso wie Abends. Chapati, Dal, Fleisch-Currys und Gemüse bringen Abwechslung.

Die Unterkunft
die Mädels wohnen im Schwesternwohnheim, die Jungs in einem separaten Zimmer in dem Gebäude in dem die Lehrer und Lehrerinnen ausgebildet werden. Harte Betten, kaltes Wasser, Ventilatoren und Mückennetze. Regelmäßig gibts unregelmäßige Stromausfälle – die abendlichen Stromausfälle lassen sich am besten mit einem Gang auf das Dach nutzen, die mit einem grandiosen Blick auf den Sternenhimmel belohnt werden.
Ansonsten erwähnenswert: Geckos,Spinnen, Frösche, noch mehr Frösche, Hunde (einer wurde von uns Gertrud getauft), Gottesanbeterinnen, eine Schlange, ein Skorpion.

3 Presse-300x180 in Workcamp Indien — eine kurze Zusammenfassung.Die Arbeit
Inder arbeiten anders. Wir auch. Zuerststeht die Mauer des Spielplatzes. Dann müssen dort hinein der Sand und die Spielgeräte gestellt werden. Der Traktor der eine unglaubliche Anzahl an Anhängerladungen mit Sand liefern muss kann den Sand nicht in den Spielplatz kippen, weil dort ja die Mauer bereits steht. Also wird alles in mühevoller Handarbeit über die Mauer getragen. Es braucht einiges an Überzeugungsarbeit bis die indischen Arbeiter, die den Sand bringen, diesen über die Mauer direkt in das Gelände kippen und auch das funktioniert nur so lange wie jemand von uns dabei steht.
Der Spielplatz soll später einem Jungle gleichen, daher werden die Spielgeräte und die Mauer mit Tiermotiven bemalt. Die Rutsche wird zu einer zischenden Schlange, die Wippe sind Marienkäfer auf einer Blumenwiese, die Korbschaukel wird ein Apfel, der an einem Baum hin und her schwingt. Das Klettergerüst ist ein Leopard, das Karussell ein Flamingo und die Schaukel ist ein Zebra. Die Mauer wird bunt mit unterschiedlichenTiermotiven bemalt: Flamingos, Rehe, Büffel, Affen, Papageien, Pfauen, Zebras, Tiger, Schweine, Schlangen, Leopard, Krokodil, Giraffe.

Die Ausflüge
Einmal zu einem Staudamm gefahren und Wassermelone gemampft. Andermal Besuch im angrenzenden Dorf und lange Busfahrt nach Deodurga, einer weiteren Don Bosco Stelle, unterwegs dahin indische Strassen, Dörfer, Reisfelder, Baumwollfelder, Fabriken und hoffnungslos überladene Rikshaws gesehen.

18 Presse-199x300 in Workcamp Indien — eine kurze Zusammenfassung.Kochi (14.01.2010 – 17.01.2010)
Nach über 30 Stunden Zugfahrt und zehn Stunden Aufenthalt in Hyderabad wegen Zugverspätung lernen wir die Hafenstadt Kochi kennen: heiß und schwül, sehr touristisch aber zauberhaft schön und grün. Alte Kolonialbauten, chinesische Fischernetze, rießige Schiffe und kleine Kähne.
Ein Highlight: der Besuch in einem Kinderheim mit ca. 60 Kindern. Zum Teil Waise oder Kinder aus zerrütteten Familien. Viel mit den Kindern Gelacht und Fotos gemacht und am Abend ein ganz tolles Abendprogramm mit Gesang und Tanz vorgeführt bekommen.

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