KLJB Diözesanverband Freiburg

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Spuren hinterlassen – in Indien und bei sich selbst

Sarah | 18. März 2010

Für die TeilnehmerInnen des Indienworkcamps, die sich mittlerweile nach ihrer Reise wieder in Deutschland akklimatisiert hatten, stand vom 5.03.-7.03 das Rückkehrerseminar auf dem Programm. Neben Reflektieren, leckerem Essen und in Erinnerungen schwelgen stand auch das Wiedersehen mit dem indischen Projektleiter Jose Jacob Kalayil im Mittelpunkt.

Während alle noch vor zwei Monaten bei sommerlichen Temperaturen schwitzten, wurde dieses Wochenende unserem indischen Projektleiter der schneebedeckte Schwarzwald gezeigt. Beim kreativen Werkeln im Sand wurde über die persönlichen Erfahrungen reflektiert und die TeilnehmerInnen kamen zu dem Schluss, dass sie jede Menge Spuren in Indien hinterlassen hatten. Aber auch das Projekt selbst und die Erlebnisse in Indien haben bei den TeilnehmerInnen eindrückliche Spuren hinterlassen. So wurden einigen TeilnehmerInnen noch einmal bewusst, in welchem Luxus wir hier in Deutschland leben und auf was viele indische Kinder täglich verzichten müssen und trotz alle dem noch ein Lächeln auf ihrem Lippen haben. Auch das Privileg der Bildung wurde viel diskutiert, dass noch vielen indischen Kindern verwehrt ist und damit der Aufstieg in ein besseres Leben. Zufrieden kehrten alle TeilnehmerInnen am Sonntag wieder nach Hause mit der Absicht ihre gesammelten Erfahrungen auf vielfältige Weise dem Verband zur Verfügung zu stellen.

Im Anschluss des Rückkehrerseminars wurde mit der indischen Projektleitung und der Diözesanleitung noch einmal das Austauschprogramm der MIJARC Karnataka und der KLJB Freiburg diskutiert und weiterentwickelt um noch vielen Jugendlichen im ländlichen Raum die Chance zu bieten in Zukunft an diesem nachhaltigen Projekt teilzunehmen.

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Workcamp Indien — eine kurze Zusammenfassung.

Jonatan | 19. Januar 2010

Bangalore, die etwas andere Großstadt (28.12.2009 – 02.01.2010)
Jose, der Inder, zeigt uns eine Stadt voller Gegensätze: Pizza essen in einem von einem Franzosen geführten Restaurant, Cocktail schlürfen über den Dächern der Millionenmetropole, Besuch eines modernen Stadtviertels in dem viele Computerfirmen ihren Sitz haben, glamouröse Shopping-Malls, aber auch Kühe auf den Straßen, scheinbares Verkehrschaos das gleichzeitig jedoch einer gewissen Ordnung und unbekannten Regeln unterliegt, ein Berg mit Affen die scharf auf Bananen sind, Marktstände mit exotischem Obst und Gemüse, immer und überall viele Menschen – das alles und noch viel mehr ist Indien.
Außerdem haben wir einPriesterseminar, mehrere Kirchen, Universitäten und KROSS, eine Organisation die sich in ganz Karnataka wohltätig engagiert, besucht.

Yadgiri, das Workcamp (02.01.2010 -13.01.2010)
Nach langer Zugfahrt zeigt sich Indien hier auf dem Land von einer ganz anderen Seite: ruhig und entspannt, lediglich die durchfahrenden Züge hupen laut (das allerdings zu jeder Tages- und Nachtzeit). Und der Muezzin der aus dem Nachbardorf zum Gebet ruft, sowie die Tempelgesänge der Hindus lassen einen nicht vergessen in einem fernen, fremden Land zu sein.

Das Essen
zum Frühstück gibts süße Brötchen und Toastbrot, Spiegelei, indischen Tee und Kaffee. Manchmal auch Pasta, Chapati oder Idli. Fast immer Hühnchen. Immer Bananen.
Mittags gibts Reis, genauso wie Abends. Chapati, Dal, Fleisch-Currys und Gemüse bringen Abwechslung.

Die Unterkunft
die Mädels wohnen im Schwesternwohnheim, die Jungs in einem separaten Zimmer in dem Gebäude in dem die Lehrer und Lehrerinnen ausgebildet werden. Harte Betten, kaltes Wasser, Ventilatoren und Mückennetze. Regelmäßig gibts unregelmäßige Stromausfälle – die abendlichen Stromausfälle lassen sich am besten mit einem Gang auf das Dach nutzen, die mit einem grandiosen Blick auf den Sternenhimmel belohnt werden.
Ansonsten erwähnenswert: Geckos,Spinnen, Frösche, noch mehr Frösche, Hunde (einer wurde von uns Gertrud getauft), Gottesanbeterinnen, eine Schlange, ein Skorpion.

Die Arbeit
Inder arbeiten anders. Wir auch. Zuerststeht die Mauer des Spielplatzes. Dann müssen dort hinein der Sand und die Spielgeräte gestellt werden. Der Traktor der eine unglaubliche Anzahl an Anhängerladungen mit Sand liefern muss kann den Sand nicht in den Spielplatz kippen, weil dort ja die Mauer bereits steht. Also wird alles in mühevoller Handarbeit über die Mauer getragen. Es braucht einiges an Überzeugungsarbeit bis die indischen Arbeiter, die den Sand bringen, diesen über die Mauer direkt in das Gelände kippen und auch das funktioniert nur so lange wie jemand von uns dabei steht.
Der Spielplatz soll später einem Jungle gleichen, daher werden die Spielgeräte und die Mauer mit Tiermotiven bemalt. Die Rutsche wird zu einer zischenden Schlange, die Wippe sind Marienkäfer auf einer Blumenwiese, die Korbschaukel wird ein Apfel, der an einem Baum hin und her schwingt. Das Klettergerüst ist ein Leopard, das Karussell ein Flamingo und die Schaukel ist ein Zebra. Die Mauer wird bunt mit unterschiedlichenTiermotiven bemalt: Flamingos, Rehe, Büffel, Affen, Papageien, Pfauen, Zebras, Tiger, Schweine, Schlangen, Leopard, Krokodil, Giraffe.

Die Ausflüge
Einmal zu einem Staudamm gefahren und Wassermelone gemampft. Andermal Besuch im angrenzenden Dorf und lange Busfahrt nach Deodurga, einer weiteren Don Bosco Stelle, unterwegs dahin indische Strassen, Dörfer, Reisfelder, Baumwollfelder, Fabriken und hoffnungslos überladene Rikshaws gesehen.

Kochi (14.01.2010 – 17.01.2010)
Nach über 30 Stunden Zugfahrt und zehn Stunden Aufenthalt in Hyderabad wegen Zugverspätung lernen wir die Hafenstadt Kochi kennen: heiß und schwül, sehr touristisch aber zauberhaft schön und grün. Alte Kolonialbauten, chinesische Fischernetze, rießige Schiffe und kleine Kähne.
Ein Highlight: der Besuch in einem Kinderheim mit ca. 60 Kindern. Zum Teil Waise oder Kinder aus zerrütteten Familien. Viel mit den Kindern Gelacht und Fotos gemacht und am Abend ein ganz tolles Abendprogramm mit Gesang und Tanz vorgeführt bekommen.

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Spendenaufruf für Indien

Manuel | 19. Januar 2010

Spendenaufruf IndienIndien,
ein farbenfrohes Land, verschiedenste Gerüche und Gewürze, scharfes Essen und Städte die niemals schlafen.
Trotzdem ist in Indien Armut ein großes Problem auf Grund mangelnder Bildung.
Kinder und Jugendliche benötigen Bildung und einen Abschluss um aus dem Teufelskreis ausbrechen zu können.
Wir, die Teilnehmer des diesjährigen Workcamps 2009/2010, haben uns auf den Weg in das indische Abenteuer gemacht. Gemeinsam mit indischen Jugendlichen haben wir an einer Don Bosco Schule im Norden des südindischen Bundesstaates Karnataka einen Spielplatz gebaut. Dieser soll den Kindern ein zusätzlicher Anreiz sein, die Schule zu besuchen.

Um in Zukunft weitere sozial nachhaltige Projekte zu unterstützen zu können, bitten wir um Ihre finanzielle Unterstützung.

Weitere Informationen, Bilder und Eindrücke findet Ihr hier auf dem Blog.

KLJB Diözesanverband Freiburg
Okenstraße 15
79108 Freiburg

Telefonnummer für Rückfragen:
Simon Rockenstein 0761 – 5144-237

Spenden können unter dem Verwendungszweck: “Spende Workcamp Indien 2009/2010″ auf folgendes Konto überwiesen werden:

Sparkasse Freiburg / Nördl. Breisgau
BLZ: 680 501 01
Kontonummer: 205 24 27
Kontoinhaber: KLJB Freiburg

Für die Spenden hat die KLJB Freiburg die Möglichkeit, Spendenbescheinigungen auszustellen! Vielen Dank für die Unterstützung.

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Wieder in Deutschland

Nicola | 17. Januar 2010

Hallo,

Nach ein paar letzten schönen Tagen in Kochin, mit Besuch des Don Bosco Straßenkinder Projekts, Elefanten reiten, einen Ausflug am Meer, Shopping Tour und einer Bootfahrt sind wir jetzt wieder in Deutschland seit heute Mittag um 13.00 Uhr!
Der Flug verlief auch ohne Probleme, auch wenn die Zeit in Dubai zum Umsteigen bissl knapp wurde, doch wir haben es geschafft.
Der Schnee bei der Landung hat dann auch ganz klar gemacht, nein wir sind jetzt sicher wieder in Deutschland!
@ Gruppe erholt euch soweit möglich gut.
liebe Grüße Nicola

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Warten

Anita | 13. Januar 2010

hallo fans,

unser zug von hyderabad nach konchi hat NUR 10 stunden verspaetung und so sitzen wir noch hier und warten mit einem becher lassi in der hand. der zug solte um 13 uhr fahren, aktueller stand ist nun 22.45uhr, ahhhhhh

ueber TWITTER halten wir euch weiterhin auf dem laufenden….

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Aufbruchstimmung im Village

Judith Fischer | 12. Januar 2010

Gruesse aus dem  goldenen Kaefig,

das wochenende war arbeitsreich und arbenteuerlich.

samstag: chillen und die ersten bunten kleckse sind auf den spielgeraeten + maedlesabend mit henna malen

sonntag: 6 UHR aufstehen, arbeiten, messe und ausflug in ein anderes village

auf zwei punkte wollen wir genauer eingehen:

maedelsabend:samstag abends klopfte es an der tuer und die indischen maedls standen vor der tuer – bewaffnet mit vieeeeeeeeeeeel hennafarbe. drei stunden spaeter waren alle deutschen maedls von fingerkuppe bis ellenbogen voll mit henna. wir (nun huebsche maedls) vilen todmuede ins bett, die nacht war aber EHER unruhig, da wir uns kaum trauten uns zu ruehren, weil wir unsere kunstwerke nicht zerstoeren wollten.

ausflug ins andere village: nach der messe gings mit dem schulbus ins zweistuendige entfernte deodurgha (anderes village). dort besuchten wir eine andere don bosco einrichtung und bekamen erstmal reis und bananen. nach einer hausfuehrung machten wir einen spaziergang durchs dorf, bei dem wir nicht nur eine zerrissenen hose, sondern auch affen zu bieten hatten. nach noch mehr essen und CHAI gings wieder heim. die bustour war ein echtes abenteuer. es rumpelte und bumpelte, da die strassen ALLE unbesfestigt waren, aber die wunderschoene landschaft mit reis- und baumwollefeldern entschaedigte das rumgeschuettel.

gestern und heute hiess es ENDSPURT und wir arbeiteten bis SPAET in die nacht. highlights waren: saris tragen (indische kleider), flutlichtmalen, FRUEHES aufstehen und WANDERN auf nen berg zum sonnenaufgang und abschlusszermonie mit den studenten.

so, jetzt gibts unsere taegliche reflexionsrunde, dinnerund rucksack packen.

drueckt uns die daumen fuer die 30 STUENDIGE zugfahrt nach KOCHIN und denkt an uns, wir denken an EUCH

Wir druecken euch und ahben euch lieb!!!!

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arbeiten-essen-schlafen…

Christel | 8. Januar 2010

soooooooo, da sind wir wieder, aber nicht lange, weil es gleich WIEDER essen gibt.

so langsam nimmt der spielplatz gestalt an. heute haben wir angefangen die spielgeraete zu grundieren und jetzt sehn wir aus wie dalmatiner. nach dem essen gehn wir ins collage und haben einen ^austausch^ mit den studenten, die lehramt studieren.

gestern war halbzeit – dazu gabs ein grosses lagerfeuer mit grossem feuerwerk. dazu gabs verschiedene auffuehrungen, wie zum beispiel taenze von den indischen maedels und wir sangen ^guten abend gute nacht^. mit dabei waren die maedels aus dem wohnheim/internat. das highlight fuer die kinder war eine runde sprite und pepsi.

jetzt gehts wieder zu den bananen und dem reis, mhhhhhh!!!! ;)

wir melden uns wieder am montag, uebers wochenende haben wir kein internet….

bis dann und schoenes wochenende an das eiskalte deutschland,

eure inder (seit gestern auch mit punkt auf der stirn)

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Mango Pickles

Manuel | 7. Januar 2010
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Lime Pickles

Manuel | 7. Januar 2010
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Erste Arbeitstage

Judith Fischer | 5. Januar 2010

Hallo,

Uns gehts immer noch super, wir haben noch keinen Durchfall und das Duschwasser wird von Tag zu Tag waermer.

Seit gestern sind wir sogar am koerperlich Schaffen. Die Mauern um den Spielplatz stehn, aber es fehlen NUR noch 300 Tonnen Sand, sprich 100 LKW Ladnungen. Es waren heute schon 5 Ladungen da!!!! Bis auf einige Sonnenbraende und kleinere Verletzungen sind alle wohl auf. Aber der Hund hat ein gebrochenes Bein und der Frosch hat nur noch 3 Beine.

Seit heute sind endlich auch alle indischen Jugendlichen da, wir arbeiten gemeinsam, der Austausch auf ENGLISCH klappt UEBERWIEGEND gut! Die Kommunikation mit den indischen Arbeitern gestaltet sich dagegen eher schwierig, da diese nicht einsehen, dass es einfacher ist den Sand fuer den Spielplatz SOFORT hinter die MAUER zu kippen, und lieber alles vor die Mauer kippen, damit wir mindestens 2 Tage mehr Arbeit haben. RESULTAT: Die Mauer muss weg!!!

Gleich wird es wieder den taeglichen Stromausfall geben, von daher sagen wir CIAO!

Bussal, Knutscher und Schmatzer aus dem Village!

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